Burnout

Stress! Burnout-Syndrom? Und was nun?

Das Thema Burnout und Stressbelastung nimmt immer mehr in den Medien/Gesellschaft zu. Den Begriff Burnout gibt es bereits seit 1974 (eingeführt von Herbert Freudenberger und Christina Maslach). In dem Strom von Informationen stellt man sich immer wieder die Frage, woran erkenne ich Burnout, dieses Gefühl von Ausgebrannt sein. Stress hat doch jeder, das gehört nun einmal zum 21. Jahrhundert dazu.

Wir machen uns den Stress, indem wir von uns verlangen, alles jederzeit und perfekt erledigen zu müssen und immer erreichbar und voll belastbar sein zu müssen. Wir machen uns den Druck, indem wir uns für unabkömmlich und unersetzbar halten. Und wir sind es, die bis an den Rand der Erschöpfung arbeiten und damit riskieren, an einem Burnout Syndrom zu erkranken.
Folge einer chronischen Überlastung ist eine körperliche und geistige Erschöpfung, es kommt zu stressbedingten körperlichen Reaktionen. Wenn Erschöpfung zum Dauerzustand wird, kommt irgendwann der Zusammenbruch: Burnout.

Hinter der Diagnose verbirgt sich eine emotionale, körperliche, psychische und soziale Erschöpfung über einen längeren Zeitraum - das heißt über mehrere Monate, evtl. sogar Jahre.
Was also fehlt den Personen, die mit Energiemangel, Schlafstörungen, Schmerzen unklarer Ursache oder ständigen Infekten beim Arzt vorstellig werden? Die über Grübelei, Konzentrationsprobleme und Reizbarkeit klagen?
Offenbar stoßen wir an Grenzen: die unseres Körpers und unserer Seele. Es fehlt einem das Gefühl von Glück.