Stressmanagement

Was ist Stressmanagement?

Das Wort „Stress“ wird heutzutage häufig im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet. Es beschreibt eine biochemische Reaktion des Körpers auf psychische oder physische Belastungen. Diese sorgt dafür in wahrgenommenen Gefahrensituationen schnell reagieren zu können und erhöht die Leistungsbereitschaft. Vom Körper als bedrohlich eingestufte Situationen lassen sich so bewältigen. Nach Abwendung der Gefahrensituation beruhigt sich der Körper und geht wieder in den natürlichen Ruhezustand über. Solange der Stress nur einmalig auftritt bzw. nur kurz anhält, ist er unschädlich. Ist der Körper jedoch anhaltenden Belastungen ausgesetzt, die dauerhaften negativen Stress auslösen, kann dieser die Gesundheit gefährden. So kann chronischer Stress beispielsweise zu einer Schwächung des Immunsystems, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit und psychischen Beschwerden führen. Positiver Stress hingegen erhöht die Leistungsfähigkeit des Körpers langfristig, ohne diesem direkt zu schaden.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Stress:

  • chronisch (anhaltend) vs. akut
  • negativ (Disstress) vs. positiv (Eustress)

Der richtige Umgang mit Stress ist wichtig, um auch langfristig die Gesundheit und das Wohlbefinden, aber auch die eigenen Leistungen gewährleisten zu können. Das sog. Stressmanagement umfasst Methoden und Strategien aus der Psychologie, die dabei helfen, das Auftreten von Stress zu verhindern, zu reduzieren und diesen zu bewältigen. Dabei werden u.a. Stressfaktoren und stressauslösende Situationen betrachtet. Durch den richtigen Umgang mit Stress kann Belastungen im Alltag besser standgehalten werden.